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Was ist ein Kolumbarium?


NEUE FILIALE SEIT HERBST 2015 IN OBERHAUSEN-KLOSTERHARDT.

Anzeige in der Zeitung

BESTATTUNGEN BRAUCKMANN ZU GAST IN DER VHS OBERHAUSEN

Einzelveranstaltung in Oberhausen, Do. 13. Februar 2014 von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr.

Bert-Brecht-Haus, Raum 330a.

Entgeldfrei

Bestattungen - Ein Bestatter erklärt und erzählt

Vom Zeitpunkt des Todes bis zur Beerdiguing eines Verstorbenen vergehen einige Tage. In den allermeisten Fällen wird von den Angehörigen ein Bestattungsunternehmen beauftragt, die Beerdigung vorzubereiten, zu gestalten und durchzuführen.

Bei der Veranstaltung erzählen die Oberhausener Bestatter Gebrüder Brauckmann, wie ihre Tätigkeit aussieht, was zu erledigen ist, wie eine würdige Beerdigung vorbereitet wird und wie unterschiedlich der so genannte "letzte Weg" gestaltet werden kann.

Neben der Erläuterung der Formalitäten erhalten Sie auch einen Einblick in das Leben und die Erfahrungen eines Bestatters, der im Rahmen seiner Tätigkeit auch allerhand Anekdoten und humorvolle Geschichten erlebt. Sie können also einen informativen und spannenden Abend erleben.


WDR LOKALZEIT RUHR TV BERICHT - BUNTE URNEN..

WDR Lokalzeit Ruhr - Essen  Ausstrahlung vom 22. August 2013
Bunte Urnen - lustig oder geschmackslos?

Am 7. Mai war das WDR Team zu Fernsehaufnahmen im Besttatungshaus Brauckmann.
Thema Urnenprojekt des Sophie Scholl Gymnasiums.


URNENPROJEKT DES SOPHIE SCHOLL GYMNASIUM 13. APRIL 2013

Urnenausstellung bei Bestattungen Brauckmann 

Fachübergreifendes Unterrichtsprojekt Kunst und Religion der 9. Klassen Einlebenlang.

In einem außergewöhnlichen Unterrichtsprojekt gestalteten Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen etwa 60 Urnen.

Dahinter steckte die Idee, den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, dem Tod künstlerisch zu begegnen und dem in unserer Gesellschaft mit Tabus besetzten Thema mehr Offenheit entgegenzubringen. So erhalten sie schließlich sogenannte „Schmuck – Urnen“, die von ihnen selbst grundiert und mit eigenen Motiven, Schriftzeichen und Symbolen farbig bemalt werden.

Hier soll die Urne besonders als materialisierte Möglichkeit des Sich – Erinnerns an eine verstorbene Person gesehen und diese wichtige Eigenschaft herausgehoben werden.

Um den Tod zu verstehen, muss man sich mit ihm auseinandersetzen. Eine Möglichkeit ist es, dies in künstlerischer Form zu tun. Erstellen von Bildern, bemalen von Urnen und Särge, sind nur einige Beispiele.

Langweilige Särge und graue Urnen. Sie sind so wie die meisten Trauerfeiern: dunkel, trist und traurig.

Für die Ägypter galten Sarg, Sargdeckel und das Grab als Körper der Himmelsgöttin Nut. In deren Leib kehrten die Verstorbenen zurück, wurden von ihm ganz umfangen, und aus ihm wiedergeboren, Deshalb gestalteten die Ägypter ihre Särge kunstvoll. Doch die Tradition geriet in Vergessenheit.

Im Mittelalter wurden Tote meist ohne Särge bestattet. Lediglich Wohlhabende konnten sich einen Sarg leisten. Erst im 16. Jahrhundert trat ein Wandel ein. Dieser führte allerdings dazu, dass infolge der Sargbestattungen die Friedhöfe zu klein wurden. Die Totenäcker wurden an die Ränder der Städte verlegt.

Heute sind Särge und Urnen meist schlicht und einfach gehalten. Eine persönliche Note tragen sie kaum. Dabei hatte der Bildhauer Kane Kwei schon vor 50 Jahren begonnen, Särge zu entwerfen, die etwas mit dem zu tun haben sollten, was typisch für die Menschen in ihrem Leben war. So kreierte er Särge für Hausbesitzer, Sportler, Bauern, Jäger, Taxifahrer, Fischer, Mechaniker… Die Särge hatten die Form von Autos, Turnschuhen, Zwiebeln, Fischen oder Bungalows…

Die Kunst des Erinnerns beruht auf der Kunst des Abschiedsnehmens. Für viele Menschen gerät dieser letzte Dienst an einem geliebten Menschen zu einem oft nur schwer zu überwindenden Hindernis.  Aber ein würdevoller Abschied ist die erste Voraussetzung für ein andauerndes Gedenken in Respekt und Liebe und ist seit Jahrhunderten Teil unserer Sterbekultur.

Das Projekt findet mit freundlicher Unterstützung durch Brauckmann Bestattungenaus Oberhausen statt. Von dem Unternehmen selbst wird ein Großteil der Urnen zur Verfügung gestellt. Des Weiteren wurden Gespräche in den einzelnen Klassen mit Herrn Brauckmann geführt, die sich mit Fragen zur Rolle des Bestatters und zu Bestattungsformen auseinandersetzen.

Urnenprojekt vom Sophie Scholl Gymnasium 2013
Urnenprojekt vom Sophie Scholl Gymnasium 2013
Urnenprojekt vom Sophie Scholl Gymnasium 2013
Urnenprojekt vom Sophie Scholl Gymnasium 2013
Urnenprojekt vom Sophie Scholl Gymnasium 2013
Urnenprojekt vom Sophie Scholl Gymnasium 2013
Urnenprojekt vom Sophie Scholl Gymnasium 2013
Urnenprojekt vom Sophie Scholl Gymnasium 2013